Regionalliga | Chemnitzer FC – Viktoria Berlin | Spielbericht

  • 12. November 2018
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Viktoria Berlin gewinnt das Himmelblaue Duell in Chemnitz mit einem Jokertor in der Nachspielzeit.  

Das Gästeteam ging mit dem Teilziel ‚Die Null muss stehen‘ in die erste Halbzeit – und das Zeil wurde erreicht. Neben der starken Abwehrleistung war auch ein Quäntchen Glück im Spiel: In der der zwölften Minute traf Chemnitz nur die Latte. In der Folge stand Viktoria kompakt und konnte mit Kontern für Entlastung sorgen. Vor allem Jürgen Gjasula und Nick Scharkowski stellten Chemnitz immer wieder vor größere Probleme. In der 37. und 41. Minute vergaben sie jedoch ihre guten Möglichkeiten. So ging es mit 0:0 in die Pause.

Nach dem Wechsel – Flauder stand jetzt mit dem Rücken zur Chemnitzer Wand – spielte sich das Geschehen für die ersten fünfzehn Minuten erst mal nur vor dem Berliner Tor ab, ohne das sich Chemnitz aber eine wirklich zwingende Chance erspielen konnte. Nach der 65. Minute entwickelte die Mannschaft von Jörg Goslar eine größere Zielstrebigkeit Richtung Chemnitzer Tor und das Spiel entwickelte sich zu einem offenen Schlagabtausch. Dem eingewechselte Rafael Brand gelang in der Nachspielzeit das spielentscheidende Tor.

Den detaillierten Spielverlauf könnt Ihr in unserem Live-Ticker nachlesen.

Patrick Wolfgang Kapp und Marcus Hoffmann wurden von der Fußball-Woche in die Elf des Spieltags gewählt.

Trainer Jörg Goslar: „Ich bin stolz und glücklich, dass wir hier gegen den Klassenprimus gewonnen haben. In der ersten Halbzeit waren die Chancen gleich verteilt, allerdings war das Spiel da auch sehr von taktischem Geplänkel geprägt. In der zweiten Hälfte war für uns einiges weniger an Entlastung möglich. Ab der 65. Minute haben wir jedoch zielstrebiger gespielt, auch dank der Einwechslung von Rafael Brand. Das Tor kam dann genau zur richtigen Zeit.“

Bei den mitgereisten MitarbeiternInnen der Geschäftsstelle währte die Freude über den Siegtreffer nur kurz: Sie wurden – auf ihren vom Chemnitzer FC zugewiesenen Sitzen – massiv beschimpft und körperlich bedroht. Der für den Abschnitt zuständige Heimordner war nicht bereit helfend einzugreifen sondern empfahl ihnen die Tribüne sofort zu verlassen, „und zwar im Sprinttempo“. Und diese Empfehlung unterstrich er dann noch mit Schimpfworten.

Blick auf die Tabelle

Nach dem 16. Spieltag verbleibt Viktoria mit 24 Punkten auf Platz sechs in der Tabelle. Tabellenführer ist auch nach der ersten Saisonniederlage der Chemnitzer FC, jetzt aber „nur noch“ mit zehn Punkten Vorsprung auf den Tabellenzweiten Berliner AK.

…und so geht es weiter

Am Sonntag (18. November) tritt das Himmelblaue Team im Berlin Pokal beim Verbandsligisten FSV Berolina Stralau an. Gespielt wird auf dem Laskersportplatz (Kunstrasen). Anpfiff ist um 15 Uhr. Geleitet wird die Partie von Schiedsrichter Leander Dietz (Hertha BSC).
Eine Woche später (25. November) kommt der Tabellenzweite der Regionalliga Nordost, der Berliner AK, zum Abschluss der Hinrunde zu Besuch ins Stadion Lichterfelde. Anpfiff ist um 13:30 Uhr.

Viktoria Berlin

Flauder – Kapp, Hoffmann, Schikora – Junge-Abiol (90.+3 Scheidl), Menz, B. Yilmaz (74. Brand), Maiwald, Gjasula – Scharkowski (87. Gunte), Röcker

Chemnitzer FC

Jakubov – Grote, Hoheneder, Velkov, Itter – F. Müller, Garcia (90.+1 Hovi), Langer, Karsanidis – Bozic (78. Milde), Frahn

Zuschauer

4.588

Tore

0:1 Brandt (90.)

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5 Responses to the post:

  • CorMA

    Die Rempeleien gegen die Berliner Fans fanden schon vor dem Gerangel auf dem Spielfeld statt!!
    Ich stand daneben und fand die Reaktion der CFC Fans unmöglich.
    Wir sitzen bei Auswärtsfahrten auch regelmäßig im „feindlichen“ Lager. Klar bekommt man da mal nen bösen Blick oder ne spitze Bemerkung, wenn man sich für den Gegner freut.
    Das ist auch völlig ok, aber damit sollte es auch gut sein können – das jedenfalls verstehen unter Fairness.
    LG von 2 CFC Fans

  • Karsten H.

    Ich vermisse in diesem Bericht das unsportliche Verhalten eines Marcus Hoffmann und des Torwarts nach Spielende!! Da wurden Spieler des CFC angegriffen und beleidigt, ein Hoffmann war völlig von der Rolle. Da scheint ja der Frust tief zu sitzen, weil er keinen Vertrag mehr in Chemnitz erhielt.

    Also Klappe halten! Wir werden froh sein, wieder aus dieser bekloppten Liga zu verschwinden. #nurdercfc!! Tut euch mit dem BAK zusammen, die sind auch nur am Jammern. Auf nimmer Wiedersehen ihr unsportlichen Heinis.

  • Bexter

    Dann sollten Sie sich bei ihrem Spielern Herr Hofmann und Herr Flauder bedanken, das ihre Mitarbeiter den Chemnitzer Mob von der Sitztribüne kennenlernen dürften.

  • alex0815

    ‚…Bei den mitgereisten MitarbeiternInnen der Geschäftsstelle währte die Freude über den Siegtreffer nur kurz: Sie wurden – auf ihren vom Chemnitzer FC zugewiesenen Sitzen – massiv beschimpft und körperlich bedroht. Der für den Abschnitt zuständige Heimordner war nicht bereit helfend einzugreifen sondern empfahl ihnen die Tribüne sofort zu verlassen, „und zwar im Sprinttempo“. Und diese Empfehlung unterstrich er dann noch mit Schimpfworten. …“ Nee, norr? Mimimimi…! „Schei* Gewinner!!! 😉 :p