Unter die Lupe genommen

  • 12. März 2019
  • Kommunikation
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Am Mittwoch (13. März) empfängt die Himmelblaue Mannschaft in der ersten englischen Woche des Jahres das Tabellenschlusslicht FSV Optik Rathenow im Stadion Lichterfelde.

Das Hinspiel:

Im Hinspiel im Stadion Vogelsang (auch mittwochs) konnte Viktoria einen 0:2 Rückstand durch einen Doppelschlag kurz vor der Pause zunächst ausgleichen (Brand 42. und Hoffmann 44.) bevor Batikan Yilmaz in der 78.  Minute den Siegtreffer erzielte. Im Stadion waren 344 Zuschauer, darunter 30 aus Berlin – einer davon hatte die knapp 100km per Fahrrad zurückgelegt.

Die Tabellensituation:

Nach dem ersten Spieltag und einem 4:1 Heimsieg gegen Neugersdorf belegte Rathenow den ersten Tabellenplatz der Regionalliga Nordost. Allerdings ging es von da an stetig abwärts. Und seit dem neunten Spieltag haben die Brandenburger die Rote Laterne inne. Viktoria steht nach einer Serie von acht Ligaspielen ohne Niederlage trotz des Abzugs von neun Punkten mit 29 Zählern auf dem neunten Tabellenplatz – acht Punkte vor einem Abstiegsplatz.

Marcus Hoffmann muss beim Torjubel ganz schön einstecken.

Die Defensive:

Optiks Defensive hat bisher 43 Gegentore hinnehmen müssen. Lediglich Altglienicke und Fürstenwalde stehen mit jeweils 44 Treffern schlechter da. Viktoria dagegen ist mit nur 20 Gegentoren zweitbeste Abwehr der Liga. Lediglich Chemnitz und Nordhausen sind mit jeweils 19 kassierten Treffern noch besser.

Die Offensive:

Optik Rathenow hat in der laufenden Saison 18 Treffer erzielt. Weniger Erfolgserlebnisse hat nur noch Bautzen mit 17 Treffern. Und Viktoria? Bisher 31 Treffer. Und damit etwas mehr als die Hälfte im Vergleich zum Tabellenführer (58 Treffer). Nachdem Timo Gebhart wegen muskulärer Probleme aussetzen muss, stehen morgen wieder Viktorias Junge Wilde im Scheinwerferlicht. Neben Nick Scharkowski (mit frisch verlängertem Vertrag) unter anderem Timur Gayret (der wieder in der Startelf stehen wird) und Boris Hass. Boris hat sich nach seiner Verletzung gegen Hertha BSC im August letzen Jahres wieder in die Mannschaft zurückgekämpft und im letzten Heimspiel gegen Meuselwitz eine starke Partie abgeliefert. Er hat es nur versäumt seine starke Leistung mit einem Tor zu belohnen.

Das Spiel:

wird kein leichtes sein. Natürlich will die Himmelblaue Mannschaft zu Hause gewinnen und den Abstand zu den Abstiegsplätzen vergrößern. Aber das muss gegen eine defensiv eingestellte Mannschaft erst mal geschafft werden. Trainer Jörg Goslar: „Das Spiel läuft auf keinen Fall von alleine. Wir nehmen die Rolle der aktiven Mannschaft gerne an, dürfen aber nicht nachlässig werden. Die Situation ist nicht neu für uns, wir müssen geduldig bleiben.“

Der Schiedsrichter:

Die Partie wird von Schiedsrichter Steffen Hösel vom SV 47 Rövershagen geleitet. Er kommt in der laufenden Saison das erste Mal bei einem Spiel der Viktoria zum Einsatz. Optik Rathenow hatte bereits zwei Mal das Vergnügen. Und konnte beide Spiele 4:1 gewinnen… Hösel hat einen Schnitt von 3,25 gelben Karten pro Spiel.

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