1. Herren / 04.05.15, 11:43 / IM

Niederlage gegen Tabellenzweiten

Das Spiel wurde in der MDR-Sendung "Sport im Osten" live übertragen. Foto: FC Viktoria 1889 Berlin


Mehr als 700 Zuschauer sahen am Sonntag ein gutes Spiel gegen den FSV Zwickau, in dem sich der FC Viktoria schließlich mit 2:4 (0:2) geschlagen geben musste.


Nachdem sich die Teams etwas beschnuppert hatten, war klar, dass zumindest im ersten Durchgang der FSV Zwickau die bessere Mannschaft war. Sie spielte ballsicher und klar nach vor. Nach einer knappen Viertelstunde konnte Sebastian Huke eine Ecke des Gegners noch aus dem 5-Meterraum treten, legte aber letztlich nur auf Zimmermann ab, der sauber zum 0:1 ins obere Eck schoss. Nur eine Minute später. Böser Ballverlust in der eigenen Innenverteidigung. Den Zwickauern wird eine glasklare Chance zum 0:2 geschenkt, aber der Ball ging ganz knapp vorbei.

Zwickau war zu jeder Zeit gefährlich und spielte immer knapp mit dem Abseits. Nach 20 Minuten traute sich auch unser Team nach vorn und erspielte sich Chancen. Dennoch verloren die Männer von Trainerteam Simon Rösner und Hasan Keskin zu oft die Bälle und luden die Sachsen zu Kontern ein. 23. Minute. Der linke Läufer konnte sich bis zu Grundlinie durchkämpfen und legte auf Philipp Röhr ab. Aus der Drehung schoss er im Sechszehner das 0:2. Die Partie schien gelaufen.

Zumindest in Halbzeit eins war der Klassenunterschied zwischen dem Vorletzten und dem Zweiten in der Tabelle deutlich. Der FC Viktoria 1889 war zum Pausenpfiff gut bedient mit dem Rückstand.

Anders in der zweiten Halbzeit. Der eingewechselte Sabit Alimanovic setzte sich auf links durch und holte eine Ecke, die in der 52. Minute Kevin Kahlert mit dem Kopf zum 1:2 verwandeln konnte. Der FSV hatte zwar weiterhin mehr Spielanteile, aber die Partie war nun offen. Eine Viertelstunde nach dem Anschlusstreffer dann der Ausgleich. Tim Lensinger schraubte sich nach einer Ecke hoch und köpfte zum 2:2. Würde noch was gehen?

Für Sebastian Huke wenige Minuten später nicht mehr. Der Offensivmann musste nach einem Zusammenstoß mit einer Platzwunde am Kopf stark blutend vom Platz und wurde später im Krankenhaus genäht. Der FSV wurde wieder stärker. In der 72. Minute verteidigte Ümit Ergirdi unglücklich mit dem Kopf und legte auf Stiefel ab, der flach ins linke Ecke schoss. 2:3. Ein Abseitstor der Zwickauer wurde nicht gegeben, ein weiterer Ball landete am Pfosten, dann verhinderte Gökhan Ahmetcik auf der Linie einen weiteren Treffer für die Gäste. Zwickau lieferte sich ein packendes Fernduell mit dem Tabellenersten aus Magedeburg. Kurz vor Schluss machte Wachmuth mit einem Elfer alles klar. Kevin Kahlert hatte im Zweikampf einen Angreifer gelegt. 2:4 Endstand.

Der FC Viktoria 1889 hat wieder einmal Moral bewiesen und hätte nach dem Ausgleich noch das Spiel drehen können. Aber der Gegner war stark und hat bewiesen, dass er zu Recht um den Aufstieg kämpft.

FC Viktoria 1889 Berlin
Patzler (TW) - Lensinger - Morack (54. Soltanpour) - Doymus - Ahmetcik - Kahlert (85. Schröder) - Ergirdi (C) - Watzka - Brehmer (46. Alimanovic) - Özcin - Huke (78. Schröder)

Trainer: Hasan Keskin/Simon Rösner

FSV Zwickau
Unger (TW) – P. Göbel - Mai – Paul - C. Göbel - Frick - Wachsmuth - Zimmermann (79. Schlicht) - Röhr - Luge (60. Morosow) - Genausch

Trainer: Torsten Ziegner

Schiedrichter
Stefan Prager (Gera)

Zuschauer
704

Tore
0:1 - Zimmermann (14.)
0:2 – Röhr (23.)
1:2 – Kahlert (53.)
2:2 – Lensinger (64.)
2:3 – Stiefel (72.)
2:4 - Wachsmutz (89., FE)

Gelbe Karten
Kahlert / Mai, Röhr



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