Den Frust von der Seele geschossen

  • 24. August 2019
  • Kommunikation
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Der FC Viktoria 1889 Berlin besiegt den Bischofswerdaer FV mit 4:1. Nach dem mühsamen Sieg im Landespokal eine befreiende Vorstellung und Balsam für die Seele. Mit den drei gewonnen Punkten klettert die Himmelblaue Mannschaft auf den siebten Tabellenplatz.

Bischofswerda ging zwar als Tabellenletzter in die Partie, hatte aber nach dem torlosen Unentschieden gegen die Chemiker aus Leipzig letzte Woche den ersten Punkt gewonnen und waren entsprechend selbstbewusst. Die äußeren Bedingungen nicht ganz ideal: Bei 30 Grad würden die Spieler wohl viel Schweiß lassen und das Schiedsrichtergespann um Daniel Köppen wohl Trinkpausen verordnen.

Frühe Führung

Die ersten Minuten passierte nicht viel, beide Mannschaften tasteten erst mal den Gegner ab. Bis sich Yannis Becker in der neunten Minute ein Herz fasst, aus 35 Metern abzog und der Ball unten rechts im Schiebocker Tor einschlug. Die Führung leider schon nach fünf Minuten wieder egalisiert: der BFV verwandelte in der 13. Minute einen großzügig gegeben Elfmeter. Nach der ersten Trinkpause in der 25. Minute kamen die Hausherren zunächst besser zurück in Spiel, doch die Himmelblaue Mannschaft ließ sich das Heft nicht aus der Hand nehmen. In der 30. Minute kann Schmidt eine Unsicherheit des Bischofswerdaer Keeper nicht nutzen, in der 40. verzieht Brand einen Freistoß. Zwei Minuten später Samardzic zu ungenau. Aber bevor Frust aufkommen konnte erzielte Falcao nach Vorarbeit von Brand in der 43. Minute den Führungstreffer. Mit der knappen, aber hochverdienten Führung geht es in die Pause.

Drei Mal Scharkowski = ein Mal Tor

Nach dem Wechsel eine kurze Sturm- und Drangphase der Hausherren, aber lediglich einmal muss Flauder wirklich rettend eingreifen. In der 62. Minute macht Falcao Platz für Scharkowski, der dann drei Anläufe braucht um die Führung auszubauen. In der 69. zunächst eine vergebene Doppelchance erst mit dem Fuß, dann mit dem Kopf. In der 71. dann aber am schnellsten zur Stelle als er einen Latterabpraller per Kopf im Tor unterbringt. Danach gönnt der Schiri allen Beteiligten eine Trinkpause. In den letzten zwanzig Minuten Chancen auf beiden Seiten, aber lediglich Marcus Hoffmann kann die seine in der Nachspielzeit nutzen und stellt den 4:1 Endstand her.

Trainer Benedetto Muzzicato: “Das war eine Belohnung für die Spiele, die wir bis jetzt gezeigt haben. Wir spielen oft dominant und belohnen uns nicht. Heute sind uns gleich vier Treffer gelungen. Trotzdem kann man mit vielen Situationen nicht einverstanden sein.Wir werden weiter daran arbeiten, aber haben nicht viel Zeit, das Spiel zu analysieren, weil wir am Mittwoch gleich den Kracher gegen Cottbus haben.”

Und jetzt Cottbus

Am Mittwoch (28. August 2019, 19 Uhr) kommt Energie Cottbus zu Besuch ins Stadion Lichterfelde. Und mit der Mannschaft etwa 700 Fans. Da gilt es dagegen zu halten und die Himmelblaue Mannschaft lautstark zu unterstützen! Tickets zum Spiel gibt es hier und natürlich auch an der Tageskasse. Online gekaufte Tickets gelten auch für das Spiel gegen Auerbach (am 31. August 2019).

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