Shigjeqi-Time

  • 1. September 2019
  • Matthias Vogel
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Mit 3:0 besiegten die 1. Frauen des FC Viktoria 1889 Berlin am Sonntag die Gäste des SV Eintracht Leipzig-Süd. Aus spielerischer Sicht war Trainer Roman Rießler nur bedingt zufrieden, zu wenig Mut hätten seine Spielerinnen gehabt und nicht immer seien sie mit dem frühen Pressing der Eintracht klar gekommen. Die drei Kisten waren dafür vom Allerfeinsten. In der ersten Hälfte spielte Corinna Statz Sturmspitze Kimberly Zietz glänzend im Halbfeld frei. Der Neuzugang vom HSV drehte auf, sah, und traf. Ihr Ball segelte über die zu weit vor dem Tor stehende Leipziger Torsteherin Anna-Lena Kriegk in die Maschen (10.). Als in der zweiten Hälfte vor des Gegners Kiste nichts mehr ging, brachte Viktorias Coach Beslinda Shigjeqi und die erzielte prompt zwei außergewöhnlich schöne Treffer. Erst nahm sie einen gefühlvollen Freistoß-Chip von Tatjana Fandre mit der Brust lehrbuchmäßig an und donnerte den Ball aus sechs Metern Entfernung in den rechten Giebel (72.), dann traf sie per 18-Meter-Prachtschuss in den linken (83.). Drei Punkte mehr auf dem Konto der Viki-Girls, auch nach dem dritten Spieltag Teil der Spitzengruppe der Regionalliga Nordost – Herr Rießler! Was wollen Sie mehr?

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