Letztes Heimspiel für die Himmelblauen

  • 12. Dezember 2019
  • Julia Henys
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Am Freitag (19 Uhr) empfängt der FC Viktoria 1889 Berlin zum letzten Heimspiel dieses Jahres mit Chemie Leipzig einen Aufsteiger. Vor heimischem Publikum will das Team von Trainer Benedetto Muzzicato mit einem Sieg und drei Punkten in die Winterpause gehen.

Gegen Leipzig soll daher noch einmal alles in die Waagschale geworfen werfen: Das Hinspiel am zweiten Spieltag endete mit einer Nullnummer. Die Mannschaft um Stürmer Tino Schmidt weiß genau, worauf es zu achten gilt: „Chemie Leipzig ist eine Mannschaft, die über den Kampfgeist kommt. In den letzten beiden Partien haben sie jeweils unentschieden gespielt und das wird auch am Freitag wieder ein sehr, sehr enges Spiel. Sie legen auf die Grundtugenden sehr viel Wert, halten immer sehr gut dagegen und sind zweikampfstark. Das müssen wir annehmen und unsere spielerische Überlegenheit einfach in Tore ummünzen.“

Nach der knappen 0:1-Niederlage zuletzt in Erfurt, will Viktoria Berlin zum Jahresende nun noch einen Dreier einfahren. Mit 24 Punkten stehen die Himmelblauen auf dem neunten Rang der Tabelle – Luft nach oben ist vorhanden, da sind sich alle sicher. „Mit der Qualität der Mannschaft müssten wir auf alle Fälle ein paar Plätze weiter oben stehen. Genau das müssen wir im kommenden Jahr dann auch verbessern“, betont Stürmer Schmidt. Und auch Trainer Benedetto Muzzicato kann dem nur zustimmen: „Es ist natürlich schwierig im Moment. Wir stehen in der Tabelle aktuell nicht so da, wie wir uns das alle vorgestellt haben. 24 Punkte nach 18 Spieltagen ist einfach nicht unser Anspruch.“

Die Gäste aus Erfurt befinden sich vier Plätze hinter den Hauptstädtern und stehen mit 19 Punkten aus vier Siegen, sieben Unentschieden und fünf Niederlagen auf dem 13. Rang. Doch das Team von Trainer Miroslav Jagatic ist nicht ohne Grund der Regionalliga Aufsteiger. Gerade vor dem Leipziger Top-Scorer Tommy Kind ist Vorsicht geboten. Der 30-Jährige erzielte in 16 Einsätzen sechs Tore.

„Ihre Stärke liegt auf jeden Fall im Konterspiel. Sie sind sehr geduldig, lauern auf Fehler und sind auch wirklich gut eingespielt. Man merkt deutlich den Zusammenhalt. Alles zusammen ist es wirklich eine unangenehme Truppe“, warnt Viktoria-Coach Muzzicato. Doch verstecken muss sich seine Mannschaft auf keinen Fall: „Unsere Stärken liegen ganz klar in der Defensive. Wir haben eine gute Struktur gegen den Ball. Wir sind mutig und verteidigen mutig, auch wenn dadurch Möglichkeiten für den Gegner entstehen. Das ist aber der Weg, den wir gehen wollen.“ In der Partie kann Trainer Muzzicato so

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