Viktoria tritt im Pokal-Viertelfinale beim SC Staaken an

  • 4. Februar 2020
  • Julia Henys
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Seit Montag liegt der Fokus auf dem Pokal: Denn schon am Mittwoch (19 Uhr) geht es für das Regionalliga-Team des FC Viktoria 1889 im Viertelfinale des Berliner Landespokals beim Oberligisten SC Staaken um den Einzug in die Vorschlussrunde. YouSport zeigt alle Chancen, Tore und Highlights.

Nach einer intensiven Vorbereitung und einem guten Start beim 1. FC Lok Leipzig (0:0) in den zweiten Teil der Saison geht es für den amtierenden Pokal-Sieger bereits am Mittwoch im Pokal weiter Richtung Titelverteidigung. Beim aktuellen Tabellensiebten der NOFV Oberliga Nord, dem SC Staaken, wird es vor allen Dingen auch auf die mentale Stärke ankommen, wie Trainer Muzzicato betont: „Wenn man im Viertelfinale des Pokals spielt, dann ist es immer eine schwierige Aufgabe. Ich glaube, gerade als unterklassiger Klub ist das ein riesiges Highlight und eine tolle Geschichte. Es wird für uns ein sehr, sehr schwieriges Spiel auf Kunstrasen und da spielt dann auch die eigentliche Form eher weniger eine Rolle, weil wir zurzeit wirklich gut drauf sind. Wie gesagt, wir sind 2020 bisher ungeschlagen! Aber das ist jetzt alles eine Kopfsache. Wir müssen die Bedingungen akzeptieren, wollen unser Spiel durchziehen.“

Mit 24 Punkten nach 16 Spielen befindet sich Staaken auf Platz sieben der Tabelle und konnte im letzten Ligaspiel im Dezember einen 1:0-Sieg gegen Neustrelitz einfahren. Und auch die beiden zurückliegenden Testpartien gegen SV Empor Berlin (6:2) und Berlin Türkspor (5:2) konnten gewonnen werden. „Uns erwartet ein Gegner der alles reinwerfen wird, der unbedingt auch in das Halbfinale und die Chance nutzen will. Das ist für Staaken das Spiel des Jahres gegen einen ambitionierten Regionalligisten. Wir müssen da wirklich sehr vorsichtig sein und auch damit rechnen, dass der Gegner uns gerade kämpferisch alles abverlangen wird. Darauf müssen wir dann auch reagieren können“, so der Appell von Trainer Muzzicato, der aber auch auf die aktuell gute Form seiner Mannschaft vertraut. „Wir haben schon ein positives Gefühl, aber wir wissen eben auch, wie es im Pokal laufen kann. Je länger es 0:0 steht, desto mehr pusht es den Gegner – und das muss uns klar sein: Wir brauchen Effektivität. Sorgen habe ich nicht, weil ich sehe, dass die Jungs wollen.“

Bis auf die verletzungsbedingten Ausfälle von Pascal Maiwald, Pardis Fardzhad-Azad und Fatih Baca kann Muzzicato aus dem Vollen schöpfen. Das nächste Liga-Spiel findet dann am Sonntag, den 9. Februar (13.30 Uhr), statt. Dann empfängt das Regionalliga-Team des FC Viktoria 1889 zum ersten Heimspiel des Jahres den Tabellenvorletzten aus Babelsberg. Alle Vereinsmitglieder mit gültigem Mitgliederausweis erhalten zur Partie freien Eintritt.

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